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Kirchen und Kino


Kirchen und Kino: ein Verhältnis zwischen heftiger Ablehnung und gesuchter Nähe. Dabei sind die Berührungspunkte größer als angenommen, denn zentrale Momente eines jeden Lebens - Liebe, Hoffnung, Treue, Hingabe, Vertrauen, Leiden, Sterben, Hoffnungslosiqkeit, Verzweiflung, Lebens- und Liebessehnsucht - sind die Themen des Films, zugleich aber auch Kernthemen christlichen Glaubens, Gründe genug, dass die Christen und der künstlerisch autonome Film sich gegenseitig wahrnehmen und ihr jeweils eigenes Wissen, wie denn Leben gelingen könnte, ins Gespräch bringen.
Kirchen und Kino. Der Filmtipp, ein ökumenisches Projekt, präsentiert Filme, die von der evangelischen und katholischen Filmarbeit in Deutschland und der Schweiz als Film des Monats bzw. als Kinotipp der katholischen Filmkritik hervorgehoben wurden. Es sind überzeugende Filme, die unabhängig von ihrer jeweiligen geistigen Beheimatung die Sehnsucht nach dem Anderen, nach einem Mehr des Lebens“, aufrecht erhalten.

Lassen Sie sich ein auf die Welt und die Welt des Kinos.
Kirchen und Kino : Eine ökumenische Filmreihe des Hauses kirchlicher Dienste, Hannover, in sechzehn Orten der Landeskirche Hannovers.

In Hameln sind die Partner:
Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Hameln
Sumpfblume Hameln, Kultur- und Kommunikationszentrum e.V., Am Stockhof 2a, 31785 Hameln

Das Programm bis zum Mai 2019

Kirchenkino 2017 - 2018
Datum Film Inhalt
Mittwoch, 17. Oktober 2018
Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
Three Billboards Outside Ebbing, Missouri: Schwarze Komödie über die Mutter einer ermordeten Tochter, die sich mit der Polizei ihrer Kleinstadt anlegt, weil die noch keinen Verdächtigen gefunden hat.
Monate nach der Ermordung ihrer Tochter ist Mildred Hayes (Frances McDormand) voller Verzweiflung – ein Verdächtiger ist immer noch nicht gefunden. Anscheinend hat die Polizei besseres zu tun, als nach dem Mörder zu suchen. Um die verschlafene Kleinstadt aufzuwecken, hat die 50-Jährige drei große Werbetafeln am Highway mit Botschaften bemalt, die sich direkt an Polizeichef William Willoughby (Woody Harrelson) richten. Hayes beschuldigt die Polizei, lieber Afroamerikaner zu diskriminieren, als sich um wirkliche Verbrechen zu kümmern. Auf den Schildern steht: „Vergewaltigt beim Sterben“, „Noch keine Verhaftungen?“ und „Wie kommt das, Chief Willoughby?“
Mittwoch, 21. November 2018
Das schweigende Klassenzimmer: DDR-Drama nach einer wahren Geschichte über eine Schulklasse, die wegen einer menschlichen Geste zu Staatsfeinden erklärt und von der Stasi verfolgt wird.
Eigentlich ist es bloß eine kleine Geste: Die beiden Abiturienten Theo (Leonard Scheicher) und Kurt (Tom Gramenz) haben in der Wochenschau in Westberlin Bilder von der blutigen Niederschlagung des Volksaufstandes in Ungarn gesehen. Nun wollen sie in der Klasse eine Schweigeminute für die Opfer abhalten. Doch im Jahr 1956 erregen sie damit die Aufmerksamkeit des Schuldirektors (Florian Lukas), der Stasi und sogar des Volksbildungsministers (Burghart Klaußner).
Das schweigende Klassenzimmer wird bald zum Politikum. Am Druck, der auf die Schüler (Anna Lena Klemke, Isaiah Michaelski und Jonas Dassler) ausgeübt wird, zerbricht die Illusion einer heilen Welt für die Jugendlichen. Mit immer härteren Mitteln versuchen die Stasi-Vertreter, die Namen der Rädelsführer zu erpressen. Bald gibt es für die Klasse nur noch eine Möglichkeit, dem Druck zu entkommen.
Das schweigende Klassenzimmer: DDR-Drama nach einer wahren Geschichte über eine Schulklasse, die wegen einer menschlichen Geste zu Staatsfeinden erklärt und von der Stasi verfolgt wird.
Eigentlich ist es bloß eine kleine Geste: Die beiden Abiturienten Theo (Leonard Scheicher) und Kurt (Tom Gramenz) haben in der Wochenschau in Westberlin Bilder von der blutigen Niederschlagung des Volksaufstandes in Ungarn gesehen. Nun wollen sie in der Klasse eine Schweigeminute für die Opfer abhalten. Doch im Jahr 1956 erregen sie damit die Aufmerksamkeit des Schuldirektors (Florian Lukas), der Stasi und sogar des Volksbildungsministers (Burghart Klaußner).
Das schweigende Klassenzimmer wird bald zum Politikum. Am Druck, der auf die Schüler (Anna Lena Klemke, Isaiah Michaelski und Jonas Dassler) ausgeübt wird, zerbricht die Illusion einer heilen Welt für die Jugendlichen. Mit immer härteren Mitteln versuchen die Stasi-Vertreter, die Namen der Rädelsführer zu erpressen. Bald gibt es für die Klasse nur noch eine Möglichkeit, dem Druck zu entkommen.
Mittwoch, 19. Dezember 2018
Körper und Seele
Körper und Seele: Der märchenhafte surreale Berlinale-Gewinner "Körper und Seele" handelt von zwei ungleichen Menschen, die sich jede Nacht denselben Traum teilen.
Jede Nacht träumen Endre (Géza Morcsányi) und Mária (Alexandra Borbély) voneinander. Ohne sich zu kennen, begegnen sie sich als Hirsch und Hirschkuh auf einer verschneiten Lichtung, beschnuppern einander, laufen durch den Wald. Dann dämmert wieder der triste Alltag. Endre ist Finanzchef in einem ungarischen Schlachthof, Mária wiederum fängt gerade dort einen neuen Job als Qualitätskontrolleurin an. Noch wissen sie nichts von ihrem geteilten Geheimnis. Doch als im Schlachthof ein libidosteigerndes Präparat zur Rinderzüchtung gestohlen wird, müssen alle Mitarbeiter einen psychologischen Test absolvieren. So erfahren Mária und Endre, dass sie sich jede Nacht im Traum begegnen.
Doch während die Begegnung im Traum ganz einfach und magisch geschieht, haben Endre und Mária im echten Leben mit einigen Hindernissen zu kämpfen. So leichtfüßig und feenhaft Mária auf den ersten Blick erscheinen mag, tatsächlich kämpft die Autistin mit ihrer Angst vor Nähe. Im sozialen Miteinander fühlt sie sich dauernd deplatziert und weiß nie, wie sie sich richtig verhalten soll. Endre wiederum ist wesentlich älter als Mária und von der Liebe enttäuscht. Nur langsam, zaghaft entwickelt sich romantische Beziehung zwischen den beiden Angestellten eines Schlachthofs, die jede Nacht träumen, sich als Hirsche zu begegnen.
Mittwoch, 16. Januar 2019
In den Gängen
In den Gängen: Lakonisches Drama mit Sandra Hüller und Franz Rogowski über den Mitarbeiter eines ostdeutschen Großmarktes, der sich in die Kollegin im nächsten Gang verliebt.
Der 27-Jährige Christian (Franz Rogowski) ist der Neue in der Nachtschicht eines Leipziger Großmarktes. Unter den Fittichen des väterlichen Kollegen Bruno (Peter Kurth) lernt er nicht nur eine neue Welt kennen, die in Neonfarben von den hohen Decken erstrahlt, sondern muss sich im Mikrokosmos der Gabelstapler und Elektro-Ameisen in der Getränkeabteilung zunächst einmal beweisen.
Während er am Tag in Seminaren dank „Staplerfahrer Klaus“ lernt, die Paletten richtig zu sortieren, verliebt er sich des Nachts in seine Kollegin Marion (Sandra Hüller) aus dem Süßwaren-Gang nebenan. Sie ist jedoch verheiratet und er bekommt in ihrer Gegenwart den Mund nicht auf. Zu allem Überfluss kann er alte Laster aus dem rüpelhaften Vorleben nur schwer ablegen. Für die beiden wird der Pausenraum mit der altertümlichen Kaffeemaschine schnell zum einzigen Treffpunkt, um ihrer aufkeimenden Liebe Raum zu geben.
Mittwoch, 20. Februar 2019
Eldorado
Eldorado: Regisseur Markus Imhoof verbindet seine Biografie mit dem Schicksal Tausender Flüchtlinge, die nach Europa kommen und einer ungewissen Zukunft entgegensehen.
Der Regisseur Markus Imhoof wurde 1941 in der Schweiz geboren. Als seine Familie beschließt, einen Flüchtling aufzunehmen, wünscht sich der Junge einen Bruder. Stattdessen wird der Familie das italienische Flüchtlingskind Giovanna zugeteilt. Doch lange dauert es nicht, bis Giovanna die Schweiz aufgrund einer geänderten Gesetzeslage wieder verlassen muss. Imhoof erinnert sich an die tragischen persönlichen Erlebnisse und verbindet sie mit der aktuellen Flüchtlingskrise.
Geschichte wiederholt sich. In Italien und auf dem Mittelmeer erlebt Imhoof die Ausmaße der Fluchtbewegung. An Bord eines italienischen Marineschiffs wird er Zeuge, wie 1.800 Bootsflüchtlinge gerettet werden. Doch ihr Schicksal ist ungewiss. Imhoof zeigt den Weg, den die Flüchtlinge von den Auffanglagern gehen. Von Zeltlagern in die Schwarzarbeit, Mafia, Prostitution und Ausbeutung warten auf die meisten Geflohenen. Nur wenige schaffen es, in der Schweiz einen Job zu ergattern.
NMittwoch, 20. März 2019
Die göttliche Ordnung
Die göttliche Ordnung: Humorvolles Drama über die junge Hausfrau Nora (Marie Leuenberger), die sich Anfang der 70er für die Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz einsetzt.
Es dauert ein wenig, bis die Ideale der 68er-Bewegung im Schweizer Hinterland ankommen. Anfang der 70er stehen die Zeichen auch in Noras Heimatdorf auf Veränderung. Nora (Marie Leuenberger) hat zwei Kinder mit Ehemann Hans (Max Simonischek) und kümmert sich um den Haushalt, die Erziehung, den grantigen Schwiegervater. Doch mit Waschen, Putzen, Kochen gibt sie sich nicht mehr zufrieden.
Unterstützt von Frauen wie der Wirtin Vroni (Sibylle Brunner) und ihrer Schwägerin Therese (Rachel Braunschweig) sagt Nora den verkrusteten Dorfstrukturen den Kampf an. Für die Männer des abgelegenen Alpendorfes sind Noras Forderungen beinahe ein Sakrileg – die Frau will arbeiten und sogar wählen. Da wird schon mal handfest gedroht. Gegenwind bekommt Nora auch von der Schreinerei-Unternehmerin Charlotte Wipf (Therese Affolter), die gegen die sogenannte „Verpolitisierung der Frau“ kämpft. Doch am 7. Februar 1971 treffen die Schweizer eine historische Entscheidung.
Mittwoch, 17. April 2019
Das Ende ist erst der Anfang
Das Ende ist erst der Anfang: Schräges Drama aus Frankreich, in dem zwei kauzige Kopfgeldjäger auf die Jagd nach einem geklauten Handy gehen.
Die beiden grummligen aber liebenswerten Kopfgeldjäger Cochise (Albert Dupontel) und Gilou (Bouli Lanners) bekommen einen neuen Auftrag. Sie sollen für einen reichen Klienten sein geklautes Smartphone mit sensiblen Informationen ausfindig machen. Die geistig zurückgebliebenen Diebe des Handys Esther (Aurore Broutin) und Willy (David Murgia) ziehen von Hotel zu Hotel und lassen alles mitgehen, was ihnen unter die Finger gerät. Dabei ahnen sie nicht, wie wichtig das Handy ist und dass sie verfolgt werden. Um das Chaos perfekt zu machen, taucht ein mysteriöser Mann auf, der sich Jesus (Philippe Rebbot) nennt und Wundmale an den Händen trägt. Was als einfache Katz-und-Maus-Geschichte zwischen Dieb und Detektiv anfängt, wird zum ultraschrägen Roadtrip, der an Absurditäten nicht zu überbieten ist. Dabei geht es um ernste Themen wie Liebe, Glaube und Gewalt, die mit trockenem Humor und schrägen Charakteren verhandelt werden.
Mittwoch, 15. Mai 2019
Lucky: Lakonisches Drama mit Harry Dean Stanton in seiner letzten, gefeierten Rolle als 90-jähriger Eigenbrötler Lucky, der nicht mehr viel Zeit zu leben hat.
Lucky (Harry Dean Stanton) ist Atheist, Kettenraucher, Kriegsveteran und Bloody-Mary-Trinker. Seine Freunde hat der kauzige 90-Jährige längst überlebt, darauf eine Zigarette. Sein Alltag besteht aus festen Ritualen: Morgens Yoga, dann ein Frühstück im Diner der kleinen Wüstenstadt in Arizona, dann Zigaretten kaufen, Gameshows und zum Abschluss ein Drink in der Stammbar. Lucky ist nicht einsam, er ist Pragmatiker. Dann stürzt Lucky und plötzlich wird ihm bewusst, dass sein Leben enden wird.




Quelle für die Plakate und Beschreibungen: www.kino.de

Übrigens: Die Sumpfblume freut sich auch auf Ihren Besuch auf der Homepage:


Sumpfblume Hameln





Jahreslosung 2018 "Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst" Offenbarung des Johannes (21,6)