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Aus der Baugeschichte der Marktkirche St. Nicolai


1. Hälfte des 12. Jahrhunderts:
Einschiffiger Saalbau, dessen Fundamente beim Wiederaufbau 2Meter unter dem Boden freigelegt wurden

2. Hälfte des 12. Jahrhunderts:
Romanische Basilika, deren äußere Querhauswände mit dem Bruchsteinmauerwerk und den Rundbogenfenstern in der Süd- u. Nordwand erhalten sind

1250 bis 1260:
Umbau der Basilika zur Hallenkirche. Fortsetzung der Querschiffarchitektur nach Westen (wie man an den 5 Seitenschiffgibeln von außen erkennen kann)

1290 bis 1310:
Erweiterung der Hallenkirche nach Osten, Anbau von Chor und Sakristei

1511:
Erhöhung des Turmstumpfes, Errichtung der Helmpyramide

1764 bis 1768:
Wiederherstellung der im Siebenjährigen Krieg beschädigten Kirche, Errichtung eines Satteldachs über dem Mittel-u.südl.Seitenschiff, Erneuerung der Fenster und barocke Innenausstattung

5. April 1945:
Zerstörung der Kirche bis auf die Umfassungsmauern, die beiden östlichen Gewölbejoche, Chor und Sakristei
1949 bis 1950:
Einbau einer Notkirche im Ostteil der Ruine

1957 bis 1959:
Wiederaufbau als Pseudobasilika mit gerader Decke unter Verwendung des östlichen Gewölbejochs mit Chor und Errichtung eines neuen Turms, (Abb.3)
Die genaue Höhe des Kirchturms ist nicht 100 %ig bekannt. Die Angaben dazu schwanken zwischen 52 Metern (Blickhöhe aus den Turmfenstern) und "etwas  über 60 Meter"(wahrscheinlich dann mit der Wetterfahne).
Zur feierlichen Wiedereinweihung am 06.Dezember 1959 wurde eine Festbroschüre erstellt, deren Nachdruck Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen können.

Festschrift zur Wiedereinweihung 1959


1966:
Fertigstellung der neuen Orgel aus der Werkstatt von Beckerath, Hamburg

1987 - 1995:
Renovierung der Marktkirche einschließlich ihrer Ausstattung und Kunstwerke

03.01.1996:
Wasserschaden durch ein Leck in der Ferndampfleitung, in der Folgezeit Neuvermalung und Orgelreparatur


Jahreslosung 2018 "Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst" Offenbarung des Johannes (21,6)