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Q’ANTATI - Weltladen


Das Haus der Kirche ist nicht nur ein Zentrum der beiden Kirchengemeinden, im Erdgeschoss wurde ein Laden eröffnet :

Wird Kantati gesprochen  und stammt aus der Sprache der bolivianischen Indios

und bedeutet:
               

Sonnenaufgang oder auch Hoffnung


Träger des Weltladens ist der Verein „Aktion Eine Welt e.V.".
Der Verein wurde in Hameln 1976, aus der Arbeit des Evangelischen Jugenddienstes heraus, gegründet.
Neben durchgeführten Projekten wie Infothek (Ausleihe von Büchern bis 1997) Wasserbauprojekt in Nicaragua (1983 - 1995) und Werkzeug-Recycling (1989 - 1995) ist der Verein Träger des Q'ANTATI - Weltladens. Der Verein hat zur Zeit ca. 60 Mitglieder.
Anliegen des Ladens ist der f a i r e Handel (gerechtere Handelsbeziehungen) mit Entwicklungsländern.
Die Kunden sollen über die Lebens- und Produktionsbedingungen in den Herkunftsländern informiert und ihnen das Prinzip des fairen Handels vermittelt werden.
Zu den einzelnen Waren gibt es zumeist schriftliches Informationsmaterial.
Weltläden gibt es in vielen größeren Städten Deutschlands und auch in den Niederlanden,  Österreich, Spanien und anderen Ländern.

Der Einkauf der Waren bei den ProduzentInnen erfolgt in der Regel nicht durch die Weltläden sondern durch

Fair- Handelsorganisationen


Der Q’ANTATI - Weltladen bezieht seine Waren von:

GEPA - Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt ( gegr. 1975) Schwelur/Hamburg
EI puente GmbH- Organisation des partnerschaftlichen Handelns (gegr. 1977) Hildesheim; (el  puente = die Brücke) 
CONTIGO Weltmarkt - fair trade shop (gegr. 1996),Göttingen
AKAR ein Lepra Projekt aus dem Nepal

Diese Organisationen handeln nach den Grundsätzen des fairen Handelns:
• Einkauf bei wirtschaftlich und sozial benachteiligten Menschen (Kleinbauern, Selbsthilfegruppen, Genossenschaften von Handwerkern in Afrika, Asien und Lateinamerika)
• Ziel soll sein , die wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen sowie ihre Arbeitsbedingungen und Vermarktungsmöglichkeiten zu verbessern
• Die gezahlten Preise müssen die Produktionskosten decken und lassen darüber einen Spielraum für Entwicklungs- und Gemeinschaftsausgaben
• Die Handelsbeziehungen sollen langfristig sein
• Auf Wunsch wird die Ware vorfinanziert.

Beim Einkauf der Waren wird auf folgendes Wert gelegt:
• Waren sollen sozial und umweltverträglich hergestellt werden
• Es sollen jeweils heimische Materialien verarbeitet werden (unter Berücksichtigung der Umwelt, Wiederaufforstung u.ä.)
• Bei der Produktion sollen menschenwürdige Arbeitsbedingung herrschen, in einer gesundheitsschonenden Produktionsweise
• die kulturellen Werte des Landes sollen gefördert werden
• Die Verarbeitung und Verpackung soll möglichst im Herkunftsland erfolgen  (Ausnahmen sind z. B. die Kaffeeröstung und die Schokoladenherstellung)
• Die Produkte sollen nicht als Objekte unseres Mitleids missbraucht werden

Sie möchten Nähers über Q'ANTATI erfahren ? Hier der Link zur Homepage von Q'ANTATI


Jahreslosung 2018 "Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst" Offenbarung des Johannes (21,6)