Pilgergruppe Loccum - Volkenroda

Pilgern: etwas für Jeden!



Peter Kluwe, Lektor der Marktkirchengemeinde St. Nicolai in Hameln, ist einer von 18 von der Landeskirche Hannover ausgebildeten Pilgerbegleiterinnen und -begleitern. Er führt und begleitet Pilgernde auf dem 2005 wieder entdeckten etwa 300 km langen Pilgerweg Loccum - Volkenroda.

Angebote für Pilger und Interessierte


Peter Kluwe bietet  im Laufe eines Jahres verschiedene Pilgerwanderungen an. Er stellt sich aber auch interessierten Gruppen (z.B. Konfirmanden, Kirchenvorständen, Männer-, Frauengruppen, Gemeindekreisen usw.) als Ratgeber und Begleiter zur Verfügung.
Hier die Angebote des Jahres 2012 als PDF - Datei zum Herunterladen:

Projekt 2012 / 2013


Angebote im Jahr 2012



Termin (immer samstags)
Etappe von - bis
10. März 2012 Volkenroda – Mühlhausen (ca. 15 km)
14. April Mühlhausen – Dachrieden (ca. 12 km)
5. Mai Dachrieden – Silberhausen (ca. 11 km)
2. Juni Silberhausen/Dingelstedt – Heilbad Heiligenstadt  (ca. 21 km)
14. Juli Heiligenstadt (Stadtbesichtigung) – Uder (ca. 8 km)
4. August Uder – Friedland (ca. 18 km)
1. September Friedland – Dransfeld (ca. 22 km)
6. Oktober Dransfeld – Bursfelde (ca. 14 km)
3. November Bursfelde – Uslar (ca. 20 km)
1. Dezember Uslar – Neuhaus/Solling (ca. 17 km)
12. Januar 2013 Neuhaus – Stadtoldendorf (ca. 20 km)
9. Februar Stadtoldendorf – Kirchbrak (ca, 14 km)
2. März Kirchbrak – Hehlen (ca. 16 km)
6. April Hehlen – Lüntorf – Hämelschenburg (ca. 18 km)
25. Mai Hämelschenburg – Hameln – Fischbeck (ca. 15 km)
1. Juni Fischbeck – Rehren (ca. 16 km)
6. Juli Rehren – Kathrinhagen – Stadthagen (ca. 18 km)
3. August Stadthagen – Loccum (ca. 19 km)


Kostenbeitrag  pauschal pro Etappe  20,00 €  (Transport von Hameln jeweils zum Ausgangspunkt und vom Endpunkt der Etappe nach Hameln zurück, Unterlagen, „Gastgeschenke“, Telefonate usw.)

Anmeldung bis 10 Tage vor dem jeweiligen Etappentermin  und zusätzliche Informationen bei

Sabine Brennecke  Tel.:  05533/1444    Email :  SuL.Brennecke@t-online.de
oder
Peter Kluwe  Tel.: 05151/23142    Email: PKluwe@piper-home.de

Für alle, die sich schon einmal vorab über das "Begleitete Pilgern" informieren möchten gibt es eine Broschüre: Begleitet Pilgern 2012. Diese Broschüre können Sie bei Peter Kluwe erhalten, auch im Haus der Kirche (ab Ende Januar 2012) - und natürlich sofort hier - direkt zum Herunterladen als PDF-Datei:

Begleitet Pilgern



Weitergehende Informationen finden Sie auch auf dieser Seite - gerne aber auch auf der offiziellen Pilgerweg - Internet-Seite:

Pilgerweg Loccum - Volkenroda




Hier die wichtigsten Abschnitte der Strecke im Detail:


Gleich am Anfang des Weges findet sich mit dem Kloster Loccum in den Niederungen unweit des Steinhuder Meeres eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen in Deutschland. Im Jahre 1163 kamen Zisterziensermönche aus Volkenroda hierher, um dieses Kloster zu gründen. Heute werden hier angehende Pastorinnen und Pastoren ausgebildet. Die Klosterkirche imponiert durch ihre Schlichtheit und Akustik. Von Loccum aus beginnt der Pilgerweg auf bequemer ebener Strecke bis Stadthagen. Danach verlässt der Weg die norddeutsche Tiefebene, überquert die Bückeberge und das Wesergebirge, um schließlich das an der Weser gelegene Städtchen Hessisch Oldendorf zu erreichen.



Schon bald hinter Hessisch Oldendorf erhebt sich am östlichen Weserufer die Silhouette des 955 gegründeten Kanonissinnenstifts Fischbeck. Noch heute pflegen an diesem Ort Stiftsdamen die klösterliche Lebensweise der Augustinerinnen. Nun geht es weiter der Weser entlang nach Hameln, der größten Stadt am Pilgerweg. Vom Turm des dortigen Münsters bietet sich ein überwältigender Blick auf die Altstadt Hamelns und auf das Weserbergland.
Weiter flussaufwärts erreicht man die Stadt Bodenwerder und die Kirche des ehemaligen Klosters Kemnade. Die Stadt befand sich noch vor Einhundert Jahren auf einem ganz von der Weser umschlossenen Werder. Der Pilgerweg verlässt nun vorübergehend die Weser und führt durch die Höhen des Voglers, Teil des Naturparks Solling-Vogler. Am Rande des Voglers kann man zuvor in Kirchbrak noch eine kleine romanische Kirche entdecken. Kurz vor Stadtoldendorf führt der Pilgerweg dann zum alten Zisterzienserkloster Amelungsborn mit seiner mächtigen Kirche aus rotem Sandstein. Das Kloster wird bis heute  von seiner ursprünglichen Mauer umgeben. Hier lebt eine evangelische Bruderschaft das "Kloster auf Zeit".



Der Pilgerpfad führt auf dieser Etappe weiter durch die abwechslungsreiche Landschaft des Naturparks Solling-Vogler. Bei Silberborn kann man im Mecklenbruch ein in Norddeutschland einzigartiges Hochmoor erleben. Hinter Uslar trifft der Weg dann wieder auf die Weser. Ein Exkurs führt zur Kirche des einstigen Benediktinerinnenklosters Lippoldsberg, ein Juwel hochromanischer Baukunst. Weiter südlich der Weser erreicht der Pilgerpfad das ehemalige Benediktinerkloster Bursfelde mit seiner eindrucksvoll schlichten romanischen Kirche. Von hier aus nahm beinahe einhundert Jahre vor der Reformation Martin Luthers eine mönchische Reformbewegung ihren Ausgang.



Hinter Bursfelde führt der Pilgerweg durch die Auenlandschaft des schmalen Niemetales mit seinen geheimnisvoll wirkenden rotfelsigen Seitentälern. Noch vor Dransfeld, in Varlosen, bietet sich die Möglichkeit eines Exkurses nach Bühren. Dort finden sich mittelalterliche Kreuzsteine aus der Region. Sie wurden einst zur Sühne und zur Fürbitte für die Verstorbenen aufgestellt. Weiter nach Osten Richtung Leinetal führt der Weg zum ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Mariengarten. Hinter dem Durchgangslager Friedland überquert der Pilgerweg die ehemalige DDR-Grenze. Der frühere Todesstreifen ist heute zum Biotop geworden, in dem seltene Tiere und Pflanzen leben.

Südöstlich von Göttingen erreicht der Pilgerweg das Eichsfeld. Katholische Tradition und Frömmigkeit sind hier seit der "Gegenreformation" bis heute lebendig wie sonst allenfalls in Süddeutschland. Von dieser Landschaft schwärmte schon Theodor Storm: "Ich weiß nicht, dass ich jemals von der zauberhaften Schönheit eines Erdenfleckens so innerlichst berührt worden wäre." Die "Hauptstadt" des Eichsfeldes ist das Heilbad Heiligenstadt, dessen sakrale Gebäude das Bild der kleinen Altstadt prägen. Nicht weit hinter dem Eichsfeld endet der Weg in Volkenroda, dem Mutterkloster Loccums. Gegründet 1131, liegt es nahe der einst Freien Reichsstadt Mühlhausen. Diese Stadt ist heute ein Kleinod. Hier erlebt man eine noch weitgehend von einer alten Mauer umgebende Altstadt, die in ihrer Architektur ganz vom Mittelalter geprägt ist. Schon von weitem erhebt sich, wie auf einem alten Stich, die Stadt mit ihren zahlreichen Kirchen aus der Landschaft. Dorf und Kloster Volkenroda sind erst jüngst als Projekt des Freistaates Thüringen zur EXPO 2000 in Hannover wiedererstanden, nach langen Zeiten des gewollten Verfalls in der DDR. Bereits seit 1993 lebt hier eine ökumenische Gemeinschaft, die Jesus-Bruderschaft Gnadenthal. Sie baute die alte Zisterziensergründung als Besinnungs- und Begegnungsstätte wieder auf. Und seit 2001 steht dort der Christuspavillon, das Wahrzeichen der christlichen Kirchen auf der EXPO 2000 in Hannover.





Information und möglichst frühzeitige Anmeldung (unbedingt erforderlich) bei:

Peter Kluwe: Tel. 05151/23142 oder
E-mail: PKluwe@piper-home.de




In Silberhausen (Thüringen)  bedenken  wir bei der Betrachtung eines Mauerstücks  des "Wunders" der Wiedervereinigung

Ist die Kirche geschlossen, halten wir halt unsere Andacht vor der Kirche in Helmsdorf


Ein Stück des Weges auf dem Lilje-Weg im Loccumer Forst

Pastorin Dorothea Reiß verabschiedet uns in Dachrieden mit einer kleinen Andacht und einem Pilgersegen


Durch herrliche Landschaft und idyllische Dörfer..
Reiffenhausen (Niedersachsen).

Jahreslosung 2012: Jesus Christus spricht: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." (2. Korinther 12,9)
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